• Bitte helft den Flüchtlingen. Wenn wir ihnen nicht helfen können, wer denn dann? Wir sind doch Deutschland!
    Thorben Wolf, Altbach
  • Menschen die Möglichkeit geben sich zu integrieren durch schnelle Bearbeitung der Anträge und Anerkennung von Zeugnissen
    Marcel Conrady, Tübingen
  • Es sind Menschen die durch die Hölle des Krieges aus ihrer Heimat geflohen sind. Hilfe aus allen Ländern sollte hier selbstverständlich sein
    Oliver Stehle, Bad Mergentheim
  • Humanitas und Wertschätzung für alle Menschen. Würde ist ein unveräußerliches Recht.
    Susanne Ammer, München
  • Hohlen sie sich das nötige Geld zur Unterstützung der Flüchtenden von den Steuerflüchtlingen, dann klappt auch Integration!!
    Petra Schnakenberg, Wennigsen
  • Bitte erinnern Sie sich an die bisher größte "Flüchtlingskatastrophe" der Welt: deutscher Faschismus und Zweiter Weltkrieg. Nie wieder!
    Brigitte Müller, Berlin
  • Ob Kriegs-oder Wirtschaftsflüchtlinge, alle haben ein Recht auf anständiges leben. Die sogenannte westliche Welt trägt ja eine Mitschuld.
    Gabriele Becker, Kirchwald
  • In Deutschland müssen ausreichend dezentralen Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden.
    Uwe Steinberg, Rostock
  • Lasst Flüchtlinge, welche eine Arbeitsmöglichkeit haben sofort arbeiten. Unterstützt Vereine, welche Flüchtlinge integrieren.
    Bernd Stern, Villingen-Schwenningen
  • Für das Recht auf freie Wahl des Asylortes! Verantwortung für Schutzsuchende! Für Freizügigkeit für international Schutzberechtigte!
    Heike Freese, Eisenhüttenstadt
  • Das kann so nicht weitergehen! Tut endlich was, bitte.
    Franziska Raudonat, Kaiserslautern
  • Es ist keine Zeit mehr, um abzuwarten, was andere Länder tun! Täglich sterben tausende Flüchtlinge.
    Bärbel Treutler, Groß Breese/Breese
  • Wir sind alle Menschen. Jeder hat ein Recht auf Frieden. Uns wird es mit diesen Menschen besser gehen.
    Susanne Schwarz, Busenhausen
  • Wir sind alle miteinander verwandt, da wir alle von den wenigen mutigen Afrikanern abstammen, die vor langer Zeit in die Welt hinausgingen!
    Michael Gerhardt, Solingen
  • Deutschland und ganz Europa müssen menschlich handeln, sonst ist die Rede von der Kultur des christl. Abendlandes nur eine leere Wortehuelse
    Andrea Mink, Regensburg
  • Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    Sebastian Nöckel, Meschede
  • Jede/r muss das Recht auf ein gutes Leben - unabhängig davon, innerhalb welcher willkürlicher Grenzen er oder sie geboren wurde!
    Christopher Krogull, Herne
  • Ich wurde in Kabul, Afghanistan(كابول، افغانستان) geboren und hatte ähnliche sache erlebt:(KRIEG) liebes germany bitte tu was dagegen.
    Samir Mohammad Bakauoli, Neumark b. Weimar
  • Es braucht nicht viel, nur etwas Mitgefühl. Behandel andere Menschen so, wie du dich selbst behandeln würdest.
    Marvin Es, Bückeburg
  • Ich wünsche mir Liebe für alle!
    Jeanette Klobeck , Lengerich
  • Auch Hilfesuchende haben Rechte! Mehr muss man dazu nicht sagen.
    Angelika Rickert , Mansfeld
  • Abschrekung und paramilitärische Abwehrpolitik ist nur das legale System des braun Mobs und in keinster Weise weniger menschenverachtend.
    Emil Spieler, Frankfurt am Main
  • Setzen Sie ein Zeichen der Menschlichkeit. Es kann doch nicht sein, dass wir Deutsche vergessen haben was Vertreibung und Flucht bedeutet.
    Adolf Stoll, KONSTANZ
  • Denken Sie wenigstens drüber nach. Danke.
    Katja Splichal , Ostfildern
  • Dublin darf nicht zum mörderischen Synonym für europäische Bürokratie-Sturheit werden: In Dublin's fair City ... Menschenrechte achten!
    Fritz Letsch, München
16.305
Unterschriften
gegen Dublin-III

»Arnauds Zustand ist besorgniserregend«

Walsrode · 19.4.2015
Arnaud Touvoli wurde nach Italien abgeschoben. Pastor Paulus besucht ihn dort regelmäßig und kämpft dafür, dass er zurück nach Deutschland kommen kann. Foto: Hans-Gerd Paulus

Vor knapp einem Jahr wurde Arnaud Touvoli nach Italien abgeschoben. Der evangelische Kirchenkreis Walsrode kämpft seither für seine Rückkehr und unterstützt ihn vor Ort, damit er nicht – wie viele andere Flüchtlinge in Italien – obdachlos wird. »Arnauds Zustand ist besorgniserregend. Die Bedingungen, unter denen er seit rund. einem Jahr in Italien lebt, haben ihn zusätzlich zu seinen Fluchterfahrungen traumatisiert«, sagt Eva Paulus, die Arnaud Tivoli bereits vier Mal besucht hat. Im März 2013 war Arnaud nach Italien abgeschoben worden – obwohl er zuvor noch für den Integrationspreis »Zuflucht Niedersachsen!« vorgeschlagen worden war.

Damit Arnaud nicht obdachlos wird und nicht für sein Überleben betteln gehen muss, hat Eva Paulus zusammen mit ihrem Mann, Pastor Hans-Gerd Paulus, die Evangelische Kirche Venedig eingeschaltet. »Es ist nicht auszudenken, wie es Arnaud ohne dieses Engagement nach seiner Abschiebung bis heute ergangen wäre«, sagt Pastor Paulus. Das Ehepaar hält weiter engen Kontakt und unterstützt Arnaud, damit er in Italien überleben kann.

»Arnaud Touvolis Zustand ist labil. Er braucht Hilfe, um sich zurechtzufinden. Er hat kaum eine Möglichkeit, die traumatischen Erlebnisse seiner Flucht zu verarbeiten«, sagt Pastor Bernd Prigge von der Evangelischen Kirche Venedig, der Arnaud unterstützt. Sieben Monate lang verwehrte der italienische Staat jegliche Hilfe. Erst seit November sei Arnaud mit sieben anderen Flüchtlingen auf engstem Raum untergebracht worden.

In Deutschland haben seine Unterstützer mittlerweile eine Rechtsanwältin für die Rückholung von Arnaud eingeschaltet. Mit ihrer Aktion »Zuflucht Niedersachsen für Arnaud Touvoli!« sammelten sie 6.870 Unterschriften und brachten den niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius dazu, sich öffentlich für eine Rückkehr auszusprechen und den Fall zur Chefsache zu erklären.

Lange passierte nichts, nun hat das Niedersächsische Ministerium für Inneres an das Ehepaar Paulus geschrieben. »Neue Ergebnisse konnten in der Sache jedoch zwischenzeitlich leider nicht erzielt werden«, heißt es aus dem Ministerium. »Das ist gar kein Ergebnis. Und das ist wirklich bedauerlich«, schreibt Pastor Paulus. Entmutigen lassen wollen sich die Unterstützer nicht. Sie setzen sich weiter für Arnaud ein. Derzeit werden Spenden für eine Anwältin gesammelt.

Mehr Informationen zu dem Fall findet ihr unter www.trokiwa.de >>>

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